Du sitzt bis mittags im Halbdunkel? Eine Berliner Laborstudie hat untersucht, ob das Licht am Vormittag mit dem Abend und dem Schlaf zusammenhängt. In diesem DROPVERSE Lifehack erfährst du, was die Studie beobachtet hat und was du morgens im Büro daraus machen kannst.
Was hat die Studie untersucht?
20 gesunde junge Erwachsene saßen an fünf Vormittagen (8–12 Uhr) entweder bei warmem Dämmerlicht (55 Lux, etwa Wohnzimmerlicht) oder bei hellem Licht (800 Lux, etwa helles Bürolicht). Gemessen wurden unter anderem das Stresshormon Cortisol und der Schlaf.
Was wurde beobachtet?
In der Dämmerlicht-Gruppe war das Cortisol am Abend höher, die Schlafzeit gegenüber dem Ausgangswert um rund 25 Minuten kürzer, und die Tiefschlaf-Aktivität verschob sich in spätere Nachtphasen. Bei hellem Licht gab es mehr REM-Schlaf.
Die Stichprobe ist klein (10 Personen pro Gruppe) und die Studie fand im Labor statt. Sie ist ein Hinweis, kein Beweis.
Was bedeutet das für deinen Büroalltag?
Die Studie sagt nicht, wie viel Licht genau reicht. Sie legt aber nahe, dass das Licht in der ersten Tageshälfte ein einfacher Hebel zum Ausprobieren sein kann. Im Video siehst du, wie du das in deinen Alltag überträgst, zum Beispiel mit eingeschaltetem Licht im Büro und einem Platz am Fenster.